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11.05.2026
15:00 Uhr
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Insta360 und Splatica kooperieren, um aus 360-Grad-Videos fotorealistische, begehbare 3D-Szenen zu erzeugen – für Museen, Immobilienmakler oder die Industrie.

Der chinesische Kamerahersteller Insta360 und das Londoner Softwareunternehmen Splatica sind eine Kooperation eingegangen, um Material der Rundumkameras Insta360 X2 bis X5 in 3D-Szenen in Form sogenannter „3D Gaussian Splats“ zu wandeln. Das Ergebnis erinnert an eine Mischung aus Video und 3D-Modell: nicht perfekt scharf, aber sehr immersiv.
Dazu genügt ein kurzer Spaziergang mit einer passenden 360-Grad-Kamera: Die Splatica-Software erzeugt dann aus einem kurzen Video eine digitale Kopie der realen Umgebung, die sich im Browser oder mit VR-Brillen frei erkunden lässt. Zuvor waren für so etwas komplexe Fotogrammetrie-Setups aus mehreren Kameras und Stativen nötig. Mit der Kooperation verschiebt sich die Erstellung solcher 3D-Inhalte von einem Expertenprozess hin zu einem Werkzeug für viele. Die Kamera Insta360 X5 bekommt man für weniger als 500 Euro.
Der Splatica-Dienst ist außerdem kostenpflichtig. Das Standard-Abo für 34,95 US-Dollar monatlich enthält 300 Punkte, die für etwa zwei Szenen reichen. Wir haben mit der Technik experimentiert und fünf 3D-Szenen auf der Splatica-Seite öffentlich bereitgestellt. Auf der Splatica-Homepage kann man außerdem öffentlich zugängliche Szenen laden und darin virtuell spazieren gehen. Wir erklären im Folgenden, welche Schritte nötig sind, um selbst Gaussian Splats zu erzeugen.